gruenbergs_logo gruenbergs_home

Der Liebethaler Grund war im 19. Jhdt. ein ...

Wagnerdenkmal von Richard Guhr

... beliebtes Tor, um in das Basteigebiet des Elbsandsteingebirges zu gelangen.

Von Dresden gelangte man rechtselbig über Pillnitz nach Liebethal und bekam hier beim Durchbruch der Wesenitz gleich einen ersten, gewaltigen Eindruck vom Elbsandsteingebirge. 

Heute spielt dieser Weg nur noch eine untergeordnete Rolle. Schade! Denn dieses Tal ist wildromantisch. Die Wesenitz bahnt sich in mehreren Kaskaden den Weg durch dieses Tal. Es wird ein beachtlicher Höhenunterschied überwunden.

Das große Gefälle der Wesenitz und der Wasserreichtum dieses ca. 85 km langen Flusses hat dazu geführt, dass Wasser-Mühlen gebaut wurden und auch Wasserkraftwerke. Heute ist man bemüht, einige Wasserkraftanlagen wieder in Betrieb zu nehmen. Die Daubemöhle erzeugt bereits Elektroenergie.

Andere Anlagen stehen als Ruinen im Tal, auch die Lochmühle, die seit 1559 besteht, 1681 durch Felssturz zerstört wurde, 1828 abgebrannt ist und wieder aufgebaut wurde.

Bemerkenswert ist ein monumentales bronzenes Wagnerdenkmal (von Richard Guhr) nahe der Lochmühle (s. Bild).

Mehr Informationen: Auf den Spuren der Maler